In der klassischen Homöopathie geht man davon aus, dass es im Körper eine Kraft gibt, welche die Vorgänge im Organismus reguliert und dadurch den Menschen gesund und im Gleichgewicht hält. Sie ist feinstofflicher Art, und deshalb nur bedingt mit dem Immunsystem gleichzusetzen. Samuel Hahnemann nannte diese Kraft Lebenskraft.

Das ist jedoch nur ein Begriff, im Laufe der Menschheitsgeschichte entstanden viele Bezeichnungen dafür, die Hinduisten z.B. nennen es Prana, und die Chinesen Qi. Obwohl es so viele verschiedene Wörter dafür gibt,  schlussendlich sprechen alle vom Selben.

Eine gesunde, starke Lebenskraft bedeutet einen Zustand von Harmonie und Ausgeglichenheit im Menschen. Krankheit dagegen ist der Ausdruck einer Lebenskraft, welche sich im Ungleichgewicht befindet. Ein gut gewähltes homöopathisches Mittel ist in der Lage, dieses Ungleichgewicht wieder zu harmonisieren.